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Pressemitteilungen

03.08.2012

Ereignisreicher Programm vom Massenkampf bis zur Jagdkunst

St. Wendel. Mit seinem ereignisreichen Programm und seinem Anspruch auf historische Korrektheit entführt das Große Turnier in St. Wendel die Zuschauer in die Welt des Mittelalters. 500 Jahre zurück, als Kaiser Maximilian I. von Habsburg die Stadt St. Wendel besuchte. Aus diesem Anlass verwandelt die Stadt St. Wendel das Bosenbachstadion vom 31. August bis 2. September in eine authentischen Wettkampfstätte für ein außergewöhnliches ritterliches Turnier, das in dieser Qualität und Exklusivität seit Jahrhunderten nicht mehr zu sehen war.

Neben den mit echten Waffen ausgetragenen Wettkämpfen der besten Ritter der Welt, bieten das mittelalterliche Heerlager mit Handwerker, Landsknechte, Adlige und Marketender jener Zeit und die Live-Musik von zwei renommierten Mittealter-Bands ganz besondere Attraktion. Bei den Wettkämpfen wird wirklich der Beste gewinnen. Es gibt keine Absprachen und keine Schauspielerei – harte Duelle, deren Risiko nur durch die originalgetreu nachgebauten Ausrüstungen und das hohe Können von Reitern und Pferden beherrschbar ist.

Jetzt wurde mit den ritterlichen Akteuren der komplette Ablauf festgelegt, der für alle drei Veranstaltungstage gilt:

11:00 Einlass Publikum
11:30 Musikgruppe Unis Cornus
12:30 Ritterliche Jagd mit Falken, Speer und Bogen
13:00 Musikgruppe Nornensanc
13:30 Wappen-Schau
14:00 Vorführung mittelalterliche Artillerie-Geschütze
14:30 Waffen-Schau
15:00 Musikgruppe Unis Cornus
15:30 Schwertkampf-Vorführung
16:00 Tjost-Wettbewerb (Lanzenstechen Mannn gegen Mann zu Pferde)
17:00 Fahnenschwenken
17.30 Schwertkampf-Vorführung
18:00 Melée-Wettbewerb (Massenkampf zweier gegenerischer Rittergruppen zu Pferde)
19:00 Musikgruppe Nornensanc
19:30 Ende der Veranstaltung

(Die angegebenen Zeiten können sich wegen Wechsel der Aufbauten, der Pferde und dem Anlegen von Ausrüstung um einige Minuten verschieben. Änderungen sind aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse vorbehalten.)

Eintrittspreise:
Vorverkauf: Tagesticket 28,65 Euro (inkl. VVG), Wochenendticket 71,55 (inkl. VVG)
Tageskasse: Tagesticket 30 Euro, Wochenendticket 75 Euro
Kinder bis 14 Jahre frei.

Ticketvorverkauf:
www.eventim.de, Hotline: 01805 – 570070 und
www.ticket-regional.de, an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen www.ticket-regional.de/vvk oder unter der telefonischen Hotline 0651-9790777

Informationen:
Internet www.turnier.sankt-wendel.de

26.07.2012

Das große Turnier in St. Wendel bietet nicht nur Ritterkämpfe

Buntes Heerlager und Mittelalter-Musik sind ein Erlebnis für sich

St. Wendel. Das große Turnier in St. Wendel vom 31. August bis 2. September bietet nicht nur authentische Ritter-Wettkämpfe mit wissenschaftlichem Anspruch. Das bunte Heerlager mit über 200 Darstellern aus mehreren europäischen Ländern, welche mit Kleidung, Bewaffnung du Handwerk die Übergangszeit von der Spätgotik zur Frührenaissance originalgetreu repräsentieren und der nach alten Vorbildern errichtete Turnierplatz samt Hofstaat-Tribüne sind ein besonderes Erlebnis für sich. Abgerundet wird das stimmungsvolle Bild von mittelalterlichen Musikgruppen spielen. So tauchen die Besucher auf dem in sich geschlossenen Areal des Bosenbachstadions komplett in die mittelalterliche Welt Kaiser Maximilians I. ein, der vor genau 500 Jahren in St. Wendel weilte und zu dessen Ehren das Große Turnier von St. Wendel veranstaltet wird.

Landsknechte, Edelleute und Schwertkunst
Bei einem Bummel durch das Heerlager lassen sich unterschiedliche Ausrüstungen und Waffen, Edelleute, Landsknechte und Söldner, Plattner, Schmiede und Feldküchen, also alles, was für Turnierwesen und Reise notwendig ist, in Augenschein nehmen. Die teilnehmenden Gruppen kommen aus mehreren europäischen Ländern und sind aufgrund ihrer hohen Qualität in Sachen originalgetreuer Darstellung der Stilepoche Kaiser Maximilians vom wissenschaftlichen Organisationsleiter Dr. Alfred Geibig sorgfältig ausgewählt und angeworben worden.

Folgende Gruppen haben ihre Teilnahme zugesagt:
• Contrada Monticelli, Italien (http://www.contradamonticelli.com)
• Georg Schwarzerd, Rüstmeister der Churpfalz 1504, Deutschland
• Citta del Grifo, Italien (http://www.fabriarmorum.com)
• ARTEMIS, Dona fabulosa 1512, Schweiz/Belgien/England
• Turnierharnischreparaturwerkstatt, Deutschland
• I.G. Eisenbeißer und Schwartenhals, Deutschland (http://landsknechte1525.wordpress.com/
• Brettener Artillerie 1504 e.V., Deutschland (http://www.artillerie-bretten.de)
• Des Schedels schwarzer Haufen, Deutschland (http://www.schedels-schwarzer-haufen.de)
• Fama Leonis, Italien (http://www.famaleonis.com)
• Einzelpersonen aus Deutschland
• Condottieri Mauriciani, Österreich

Sowie die Musikgruppen:
• Nornensanc, Deutschland
• Unis Cornus, Deutschland (http://www.unis-cornus.de/)

Lebendige Schwertkunst
Die Lebendige Schwertkunst erforscht und lehrt im Sinne der Brauchtumspflege historische Kampfkünste aus dem süddeutschen Raum. Auf mittelalterlichen Veranstaltungen stellt man Bürger aus Rottenburg Ende des fünfzehnten Jahrhunderts bei der Abhaltung einer "Fechtschul" dar. Die Fechtschule war eine Art Sportfest, das festliche Anlässe unterhaltsam schmückte.

Citta del Grifo
Citta del Grifo ist eine militärische Kompanie unter dem Befehl der Serenissima, der Republik Venedig. Die Gruppe ist darauf spezialisiert, das tägliche Leben in einem militärischen Lager darzustellen, in dem sich Fußsoldaten, Armbrustschützen, Offiziere und Söldner aufhalten. So reproduziert sie den für jene Region typischen Lebensstil und die Ausrüstung der Einheit gegen Ende des 15. Jahrhunderts.

Condottieri Mauriziani
Der Verein aus dem österreichischen Villach stellt die Zeit zwischen 1460-1490 dar.
Hauptaugenmerk liegt in der Darstellung des zivilen & militärischen Alltaglebens einer kleinen Söldnereinheit. Der dargestellte Zeitraum ist die Frührenaissance des nördlichen Italiens bzw. des südlichen Österreichs.

Des Schedels schwarzer Haufen
Die Landsknecht- und Doppelsöldnergruppe „Des Schedels schwarzer Haufen“ knüpft an die historischen Begebenheiten der Stadt Brettheim (Bretten) im Landhuter Erbflogekrieg im Jahr 1504 an. Der Name der Gruppe geht zurück auf den Hauptmann Albrecht Schedel und seine verwegenen Söldner. Der Verein wurde 1992 gegründet und zählt heute gut 60 Mitglieder. Darunter einige mit Geschichts- oder Volkskundestudium und ein professioneller Plattner. Hochglanzpolierte Rüstungen, Schaukämpfe mit Schwertern unterschiedlicher Art und Größe sowie Helmbarten, der Einsatz von Vorderladerwaffen, einer Kanone und Reiterei, gehören genauso zum Repertoire wie Lagerleben und Feldküche mit Schaukochen nach historischen Rezepturen. Das hat dazu geführt, dass der Verein weit über die Grenzen Brettens bekannt ist und gerne auf Veranstaltungen im In- und Ausland gesehen wird.

Die Plattnerwerkstatt und Waffenschmied
Das professionelle Team der Plattnerwerkstatt, normalerweise mit Neuanfertigungen von historischen Harnischteilen beschäftigt, fungiert während des Turniers als Instandsetzungstruppe für die in Mitleidenschaft gezogene Turnierausrüstung der kämpfenden Ritter. Zwischen den Wettkämpfen bietet die Werkstatt einen seltenen Einblick in das Schmieden von Rüstungsteilen, ausgeführt mit alter Handwerkstechnik an einer Esse mit historischem Blasebalg. Für das einmalige Turnierereignis in St. Wendel bekommt Plattner Dr. Peter Müller Unterstützung vom Harnischexperten Matthias Goll und dem Waffenschmied Manfred Pany.

Dona Fabulosa, Anno 1512
Dona Fabulosa, Anno 1512" ist eine Gruppe, die die Zeit der Frührenaissance lebendig darstellt. Sie gehört zur internationalen Vereinigung ARTEMIS. Die Gruppe stellt das Leben im Haushalt einer venezianischen Hofdame (Amatea Conti, Cortigiana Honesta) dar. Die Mitglieder kommen aus England, Belgien, Frankreich und der Schweiz.
Fama Leonis
Fama Leonis rekonstruiert das Leben einer kleinen Söldnertruppe in der Zeit zwischen 1465 und 1495 in Italien, und zwar in der norditalienischen Region Romagna. Diese klar umrissene räumlich-zeitliche Kennzeichnung ermöglicht sorgfältige und hochwertige Rekonstruktionen. Die Gruppe basiert auf der Leidenschaft für Geschichte. Dies erlaubt ihr, zusammen mit durch Forschung und historische Aktivitäten erworbene Erfahrung, dem Besucher und Betrachter einen Schatz an historischen und kulturellen Kenntnissen zu übermitteln.

Musikgruppe Unis Cornus
Der Name leitet sich von lat. unicornis – Einhorn ab. Die Musik von Unis Cornus ist geprägt von kräftigen rauen Schlagwerk-Rhythmen und eingängigen Melodien von Drehleier und Geige. Sie lässt sich in die Kategorie „Mittelalter-Folk“ einordnen. Bedingt durch die naturgemäß relativ leisen Melodieinstrumente, treten Unis Cornus bevorzugt mit Verstärkung auf. Auch wenn hin und wieder rein unverstärkte Auftritte, bei denen nur sehr wenig Schlagwerk eingesetzt wird, stattfinden, entwickelt sich Unis Cornus’ Musik erst mit dem Einsatz des kompletten Schlagwerks zur vollen Blüte. Die Künstler arbeiten in Ihren Werken historische Themen auf. Es geht in erster Linie um das Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft im Mittelalter. Die Gruppe versucht mit den Inhalten von Liedern wie „Die Nacht“, oder „Ich will Dich“, die komplett anderen Lebensumstände in dieser Zeitperiode zu verdeutlichen. Von Kriegen im Mittelalter, bis hin zu Altagsereignissen. Behandelt werden die verschiedensten Sichtweisen von verschiedenen Standpunkten der unterschiedlichen damaligen Bevölkerungsschichten.

Musikgruppe Nornensanc
Der Name geht auf die Nornen (Nornir nord. „Raunende”), die germanischen Schicksalsgöttinen, zurück. Nach dem personellen Wechsel bei Nornensanc hat die ehemalige Frauenband nun einen männlichen Mitstreiter: "Der böse Wolf" verstärkt Katherina und Milla an Trommeln, Bouzuki und mit Gesang. Erweiterung im Bereich "Girl Power" bringt Wanda mit Harfe, Flöten und Gesang.

21.05.2012

Internationales Flair am Turnierplatz

St. Wendel. Die Stadt St. Wendel veranstaltet eine Zeitreise. 500 Jahre zurück. Als Kaiser Maximilian I. von Habsburg die Stadt St. Wendel besuchte. Aus diesem historischen Anlass richtet das Team um Bürgermeister Klaus Bouillon an drei Tagen vom 31. August bis 2. September unter wissenschaftlicher Beratung ein authentisches ritterliches Turnier mit exklusivem Anspruch aus. Und dem Ruf St. Wendels folgen Menschen aus vielen Nationen.

Allein die ritterlichen Akteure stammen von drei Kontinenten. International wird es auch im mittelalterlichen Lager zugehen, das sich rund um den Turnierplatz gruppiert. Hier herrscht bunte Sprachenvielfalt zwischen den Handwerkern, Landsknechten, Adligen, Rüstmeistern und Plattnern, die das lebendige Umfeld eines Turniers in der maximilianischen Ära originalgetreu nachstellen. Vor allem Italienisch wird unter den rund 200 Lagerdarstellern eine oft zu hörende Sprache sein. Zwei große Gruppen kommen aus dem mediterranen Land, das schon in der frühen Renaissance oft Mode und Stilrichtungen geprägt hat. Keiner Übersetzung werden die mittelalterlichen Klänge bedürfen, die von den beiden renommierten Musikgruppen „Unis Cornis“ und „Nornensanc“ dargeboten werden. Nicht zuletzt erwartet man auch viele interessierte und fachkundige Zuschauer aus mehreren europäischen Ländern.